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14.06.2016 10:15

Erasmus+ macht´s möglich – Stockholm wir kommen!

Jobshadowing in der schwedischen Partnerschule „Astar"

schwedische Köstlichkeiten

„Butik" und gläserne Bäckerei

Stockholm im Frühling

Ein Blick über den Tellerrand - gastronomische Berufsausbildung in Schweden und Bayern

Was lange währt wird endlich gut!
Nach zweieinhalb Jahren Vorlauf starteten Jutta Tuider, Petra Ledl, Roland Schneider und Petra Ottensarndt aus den Abteilungen Gastronomie und Nahrung in der ersten Maiwoche ins wunderschöne Stockholm.

Unser Ziel war es, Kontakte zu schwedischen Berufsschulen zu knüpfen, schwedischen Unterricht und die schwedische Art der Berufsausbildung kennenzulernen sowie einschlägige Betriebe zu besichtigen, um mittelfristig einen Austausch zwischen den schwedischen und Rosenheimer Auszubildenden durchzuführen.

Wir lernten das Gymnasium  „Stockholms internationella Restaurangskola“ kennen, in dem die Schüler zusätzlich zum Abitur den Berufsabschluss des Kochs oder Restaurantfachmanns erreichen.
Als zweite Schule besuchten wir „Astar“, eine Berufsschule für erwachsene Auszubildende in den Berufen Koch, Bäcker, Konditor sowie Hotel- und Restaurantfachleute.

Wir erlebten theoretischen Unterricht in Sachen Hygiene und Wein, schauten im praktischen Unterricht den Köchen, Konditoren und Bartendern über die Schulter.

Die Köche zauberten ein leckeres Mittagessen, die Konditoren füllten Pralinés und bei den Bartendern übten die Schüler das Speedmixing und Flairbartending: So lange mit gefärbtem Wasser und Plastikgläsern üben, bis zwei Cocktails in 1 Minuten perfekt vor dem Gast stehen.
Beim Flairbartending üben die angehenden Bartender artistische Einlagen, so dass etwa mit Zutaten und Flaschen jongliert oder weitere Tricks vorgeführt werden.

Dank der sehr sympathischen Kollegen zweier beruflicher Schulen lernten wir Stockholm aus der Insiderperspektive kennen.
Wir besichtigten u.a.  mit dem Sternerestaurant Operakallaren  (reich ausgestattet mit edelsten Silbergeschirr und einem wundervollen Weinkeller (von der Demi-Bouteille bis zur Nebukadnezar; Chateau Talbot bis Petrus)) und der Konditorei Tössebageriet zwei königliche Hoflieferanten. Der Operankallaren hatte zwei Tage vor unserem Besuch zum 70. Geburtstag des Königs das Festmenü, die Tössebageriet die Hochzeitstorte für Kronprinzessin Viktoria hergestellt.
Dass nicht nur die königliche Familie Wert auf qualitativ hochwertiges Essen legt, sondern Stockholmer Standard ist, erlebten wir nicht nur im Nobelviertel Östermalm mit dem Markt Saluhall -  ein Muss für Feinschmecker - sondern ebenso in liebevoll eingerichteten Cafés, Restaurants und Bars im gesamten Stadtgebiet.

Wir erkundeten Stockholm unter kulinarischem Aspekt und genossen schwedische Spezialitäten in allerhöchster Qualität! Bara bara bra!! Tack!

Die Kultur kam auch nicht zu kurz -  hier hatten wir die Qual der Wahl und entschieden uns je nach Interessenslage für das Vasamuseum mit dem beeindruckenden Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das Nordiska Museet mit vielen Beispielen aus der nordischen Handwerkskunst, Vin&Spritmuseum, das Moderna Museet mit sozialkritischen  Ausstellungen zu Wohnungsnot und Umgang mit sozialen Minderheiten oder das Abbamuseum. Im Abbamuseum konnten wir uns nicht nur über die Leben und Songs von Abba informieren, sondern auch das Mixen verschiedener Sounds üben, Karaoke singen, auf einer Bühne auftreten, mit Videoinstallation wahlweise als Björn oder Agneta tanzen und einen Dance aufnehmen – als Kenner unserer Eintrittskarte könnten (Konjunktiv!) Sie unsere Performances im www erleben J. Dass hier gute Laune inklusive war,  versteht sich von selbst!

Stockholm hat uns alle begeistert – wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Gastgebern, kommen gerne wieder und nehmen auch einige unserer Schüler mit!

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