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20.07.2018 10:05

Neuer Anlauf: Kreis will Modellanlage für Berufsschule

Einstimmiger Beschluss – Kosten liegen bei 220000 Euro

Der Landkreis will für die Berufsschule I in Rosenheim eine sogenannte Industrie 4.0-Modellanlage beschaffen, die die Nachbildung eines realen Produktionsprozesses ermöglicht. Die Gesamtkosten für die Anlage belaufen sich auf etwa 220000 Euro. Beim Landkreis hofft man darauf, dass sich der Freistaat mit einem Zuschuss von 50 Prozent an den Beschaffungskosten beteiligt.

Bereits im Vorjahr wollte der Kreis diese Investition realisieren, erhielt aber von der Regierung von Oberbayern im Hinblick auf die Förderung einen negativen Bescheid. Die hatte aber zugleich darauf hingewiesen, dass heuer erneut ein Förderantrag gestellt werden könne. Deshalb entschied sich der Kreisausschuss bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür, einen neuen Anlauf zu nehmen. Die erhoffte Finanzspritze soll diesmal aus dem Fördertopf „Exzellenz-zentren an Berufsschulen“ kommen.

Ob die Hoffnung darauf realistisch ist, wollte Fraktionssprecher Dieter Kannengießer von den Parteiunabhängigen wissen. Er bohre nach, weil dem Kreis im Vorjahr beschieden worden war, deshalb keine Fördermittel zu erhalten, weil im dafür vorgesehenen Subventionstopf kein Geld mehr vorhanden sei. Stellvertretender Landrat Josef Huber (CSU) und Kreisrat Matthias Vieweger (CSU) zeigten sich zuversichtlich, diesmal einen positiven Bescheid zu erhalten. Eine Zuversicht, die auch die Landkreis-Verwaltung teilt.

Fraktionssprecher Sepp Hofer von den Freien Wählern wollte noch wissen, ob sich nicht auch die Wirtschaft an den Kosten für die Investition beteiligen könne. Klare Aussage der Verwaltung: Flössen Spenden hierfür, gäbe es aus rechtlicher Sicht keine Bedenken.

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