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HauswirtschafterIn

Informationen zur Berufsausbildung

Die Ausbildung zur Hauswirtschafter/in ist vielseitig und umfangreich.

Das erste Ausbildungsjahr findet im BGJ/s (Berufsgrundschuljahr/schulisch) im Vollzeitunterricht statt. Es werden neben den

  • allgemeinbildenden Fächern (Religion/Ethik, Deutsch, Sozialkunde und Sport)
  • fachtheoretische Fächer (Fachenglisch, Ernährung, Räume und Textilien, Betriebswirtschaft, Erziehung und Betreuung) und
  • fachpraktische Fächer (Speisenzubereitung und Service, Raum- und Textil- pflege, Textilarbeit, Gestaltung) unterrichtet.

Die Schüler/innen werden hier intensiv auf ihren Einsatz in den Ausbildungsbetrieben vorbereitet.

 

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erlernen die Auszubildenden in städtischen (z.B. Seniorenheim, Krankenhaus) oder ländlichen (z. B. Bäuerlicher Betrieb) Ausbildungsbetrieben und einmal pro Woche in der Berufsschule ihren Beruf.

 

Konkret lernen die Auszubildenden:

  • Fragen der Ernährung zu beantworten und praktisch anzuwenden, indem sie z. B. Speisepläne erstellen und ihre Vorschläge in der Küche umsetzen.
  • Nachhaltig zu handeln, indem sie z. B. Räume und Textilien umweltfreundlich pflegen und ggf. reparieren oder neu gestalten können.
  • Selbstständigkeit z. B. durch die Planung von Veranstaltungen und deren Durchführung.
  • Eigenverantwortung indem sie z. B. die Betreuung von Kindern und Jugend- lichen, Kranken und Senioren übernehmen.
  • Ökonomisch zu handeln, weil sie sowohl ihre zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll nutzen als auch mit einer begrenzten Summe wirtschaften müssen. Dabei planen sie auch eine sinnvolle Vorratshaltung.
  • Ihre Kreativität zu entdecken und zu entfalten und den Anlässen entsprechend einzusetzen.

 

In der Mitte der Ausbildungszeit findet die Zwischenprüfung und am Ende der dreijährigen Ausbildung die Berufsabschlussprüfung statt.

 

Möglichkeiten zur Weiterbildung:

Die gelernten Hauswirtschafter/innen entscheiden sich anschließend für eine Berufstätigkeit in Groß- oder Privathaushalten und/oder eine Weiterbildung z. B. zur Meister/in, Dorfhelfer/in, Techniker/in, Betriebsleiter/in oder Fachlehrer/in für Ernährung und Gestaltung. Die Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten - ob angestellt oder selbstständig - sind vielfältig und aussichtsreich.

 

Warum sich der Besuch des Berufsgrundschuljahres lohnt, auch wenn man nicht HauswirtschafterIn als Berufsziel hat.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Berufsgrundschuljahres ...

  • ist die Berufsschulpflicht erledigt kann die Ausbildungszeit in einem anderen Ernährungs- oder Gastronomieberuf (z. B. Konditor/in, Koch/Köchin) um max. ein Jahr verkürzt werden
  • hat ein/e Jugendliche/r viele Fertigkeiten und Kenntnisse erworben, die später beim Führen des eigenen Haushaltes sehr nützlich sind.

Hier einige Beispiele aus der Küchenpraxis:

Stimmen von Auszubildenden der Hauswirtschaft

„Als HauswirtschafterIn arbeite ich vielseitig und abwechslungsreich.“

 

„HauswirtschafterIn ist ein Beruf mit vielen Zukunftschancen, egal ob angestellt oder selbstständig.“

 

„Mich faszinieren die vielfältigen Möglichkeiten, die ich als HauswirtschafterIn zur Weiterbildung habe. Auf jeden Fall hast du hier als Frau auch richtig gute Aufstiegschancen.“

 

„Meine Kreativität kann ich als HauswirtschafterIn bei vielen Gelegenheiten ausleben.“

 

„Hauswirtschaft: Das lerne ich auch für mein privates Leben. Irgendwann will ich ja neben dem Beruf auch Familie und Kinder.“

 

„Als mein Vater von seinem Arzt erfuhr, dass er einen zu hohen Cholesterinspiegel hat, konnte ich ihm bei der Ernährungsumstellung helfen."

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